Die Allianz Deutsche Häfen ist ein Zusammenschluss der größten deutschen See- und Binnenhafenbetreiber bremenports GmbH & Co. KG, Brunsbüttel Ports GmbH, Duisburger Hafen AG, Hamburg Port Authority AöR, SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG, Lübeck Port Authority, Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG und Rostock PORT GmbH. Ziel ist es, zentrale Zukunftsfragen der Hafenentwicklung gemeinsam voranzutreiben. Die Initiative wird vom Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V. (ZDS) unterstützt. Gemeinsam vertreten wir das gesamte Spektrum der Akteure in den deutschen Häfen und setzen uns für wettbewerbsfähige Hafenstandorte ein.
Tag und Nacht halten die Menschen in unseren Häfen die Wirtschaft am Laufen. Sie machen sie zu unverzichtbaren Knotenpunkten für den Außenhandel Deutschlands.
Unsere Häfen liefern heute und in Zukunft die Energie für Deutschland – sie sichern die Versorgung, bewegen Windkraftanlagen und treiben die Energiewende voran. Tag für Tag.
40.000 Container täglich mit allem, was wir brauchen. Ob Lebensmittel, Kleidung oder Technik – unsere Häfen sorgen dafür, dass Deutschlands Regale gefüllt bleiben.
Häfen sind unverzichtbare Drehkreuze für Versorgung und Sicherheit – auch in Krisenzeiten. Sie bilden das strategische Fundament für Europas Verteidigungsfähigkeit.
Die deutschen Häfen sind zentrale Drehscheiben des internationalen Handels und ein unverzichtbarer Bestandteil der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Sie sichern derzeit rund 1,5 Millionen hafenabhängige Arbeitsplätze, sind die Grundvoraussetzung für industrielle Wertschöpfung und gewährleisten die Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft.
Gleichzeitig stehen die Häfen vor einem tiefgreifenden Strukturwandel, der durch gesamtstaatliche Anforderungen und internationale Rahmenbedingungen geprägt ist. Geopolitische Entwicklungen, die sicherheitspolitische Zeitenwende, die Energiewende sowie der industrielle Transformationsprozess verändern grundlegend Aufgaben, Bedeutung und Verantwortung für die Hafeninfrastruktur. Die Häfen übernehmen heute weit mehr Funktionen als die eines regionalen Umschlagplatzes: Als zentrale Knotenpunkte des deutschen Außenhandels werden über sie rund 60 Prozent aller Im- und Exporte abgewickelt. Damit sind sie eine tragende Säule der Exportnation Deutschland und ein unverzichtbares Element globaler Lieferketten. Ihre Leistungsfähigkeit hat daher unmittelbare Bedeutung für wirtschaftliche Stabilität, Versorgungssicherheit und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Um dieser neuen Rolle künftig gerecht werden zu können, sind erhebliche Investitionen in die Infrastruktur nötig.
Die Anerkennung der See- und Binnenhäfen als strategische Infrastruktur von nationaler Bedeutung.
Wie im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vorgesehen, die bisherigen Zahlungen des Bundes im Rahmen des Hafenlastenausgleiches im Einklang mit den Interessen des Bundes an den Häfen substanziell zu erhöhen.
Eine Auflösung des derzeitigen Modernisierungsstaus in der öffentlichen Hafeninfrastruktur mit Mitteln aus dem Infrastruktur-Sondervermögen.
Die dezidierte Aufnahme von „See- und Binnenhäfen" in das geplante Infrastruktur-Zukunftsgesetz und eine damit einhergehende deutliche Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren.
Dabei rücken die deutschen See- und Binnenhäfen verstärkt in den Fokus. Sie sind weit mehr als logistische Umschlagpunkte: Als Schnittstelle zwischen globalem Handel und nationaler Wertschöpfung sichern sie Energie- und Rohstoffströme und tragen entscheidend zur wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Leistungsfähigkeit Deutschlands und Europas bei. Ob Energieimporte, Exportwirtschaft oder militärische Mobilität – die Funktionsfähigkeit der Häfen ist ein zentraler Faktor nationaler Resilienz.
Als strategisch wichtige Infrastrukturen von zentraler nationaler Bedeutung stehen die Häfen zugleich vor wachsenden Anforderungen. Die Energiewende, die Sicherung resilienter Lieferketten sowie neue Anforderungen an militärische Mobilität machen deutlich, dass Häfen eine tragende Rolle für eine nachhaltige und leistungsfähige Infrastruktur der Zukunft einnehmen. Ihre Fähigkeit, diesen Aufgaben auch künftig gerecht zu werden, hängt dabei nicht nur von technischer Modernisierung ab, sondern ebenso von verlässlichen, partnerschaftlich abgestimmten Rahmenbedingungen zwischen Bund, Ländern und Wirtschaft.
Vor diesem Hintergrund bündelt die Allianz Deutsche Häfen die Kompetenzen der größten deutschen See- und Binnenhafenbetreiber, um die Weiterentwicklung dieser systemrelevanten Infrastruktur gemeinsam voranzubringen. Ihr gehören bremenports GmbH & Co. KG, Brunsbüttel Ports GmbH, Duisburger Hafen AG, Hamburg Port Authority AöR, SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG, Lübeck Port Authority, Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG sowie ROSTOCK PORT GmbH an.
Wir freuen uns, Sie zu unserer Abendveranstaltung einzuladen. Auf unseren hochkarätig besetzten Panels, moderiert von Dr. Julia Kropf, diskutieren wir, wie die Leistungsfähigkeit der deutschen Häfen als Voraussetzung für Energiesicherheit, erfolgreiche Energiewende und verteidigungspolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands heute und künftig gesichert werden kann.